Deutsches Hepatitis C Forum e.V

Alternative Medizin bei Hepatitis B und Hepatitis C?

Erwartungen. Chancen und Risiken

Prof. Dr. med. Ulrich Treichel
Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie
Universitätsklinikum Essen, Huflandstr. 55, 45122 Essen

Dieser Artikel ist erschienen im Sonderheft „Hepatitis C“ der deutschen Leberhilfe e.V., Sommer 2005

Wir danken dem Autor und der Deutschen Leberhilfe e.V. für die Bereitstellung dieses Themas für unsere Homepage

 

Einleitung

Eine Vielzahl von Patienten, die an einer chronischen Virushepatitis leiden, können nicht von den aktuellen Therapiemöglichkeiten profitieren. Die Gründe hierfür sind häufig fortgeschrittenes Alter, Vorerkrankungen oder Begleiterkrankungen. Auch Komplikationen vorheriger Therapien und manchmal auch persönliche Widerstände gegen Interferon oder andere virushemmende Medikamente behindern einen Therapieversuch. Nicht wenige Patienten - in manchen Ländern bis zu 30 % der Betroffenen – wenden sich deshalb nicht-schulmedizinischen Therapieformen zu. Besonders deshalb sollte die Erörterung alternativer Methoden auch aus der Sicht eines Schulmediziners einen wichtigen Bestandteil der ärztlichen Betreuung darstellen.

Möglichkeiten neben der antiviralen Therapie

1. Lebensführung

"Gesund leben lohnt sich." Diese einfache Empfehlung sollte in keinem Therapiekonzept einer Virushepatitis fehlen. Die Leber als zentrales Stoffwechselorgan wird beispielsweise durch Übergewicht oder erworbene Fettstoffwechselstörungen erheblich belastet. Als Lieferant von Eiweißen ist sie an der Muskelbildung beteiligt. Betroffene mit einer chronischen Lebererkrankung sind vom Muskelschwund bedroht.

Die Daten sind eindeutig! Patienten mit Übergewicht, Diabetes und einer Virushepatitis haben eine geringere Lebenserwartung. Außerdem ist die Therapiesteuerung erschwert und die

Ansprechchancen reduziert (Stichwort "gewichtsgesteuerte Dosierung"!).

Zudem sollten andere schädliche Einflüsse auf den Körper reduziert werden. Einige sehr gut durchgeführte wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass sowohl Krankheitsgefühl (Morbidität) als auch die Sterblichkeit (Mortalität) der chronischen Virushepatitis durch Nikotin- und Drogenmissbrauch sowie Alkoholgenuss deutlich erhöht werden. Zusätzlich stellen sowohl Rauchen als auch Alkohol trinken ein deutlich erhöhtes Krebsrisiko dar – und zwar für die Entstehung von Leberzellkrebs, dem hepatozellulären Karzinom. Zudem gibt es auch gute Hinweise auf eine Fibrose-fördernde Wirkung des Cannabis, also dem "Joint". Also ist jedem Patienten mit einer Virushepatitis anzuraten, auf das Rauchen oder andere Drogeneinnahmen zu verzichten.

Fazit

  • ausgewogene und vollwertige Ernährung,

  • vollständige Nikotin-, Drogen- und Alkoholkarenz,

  • regelmäßige körperliche Aktivität

  • mäßige sportliche Betätigung (den Arzt fragen!).

 

2. Lebensmittelergänzung

Drogeriemärkte, Apotheken und Versandapotheken bieten eine Vielzahl an Nahrungsmittelergänzungsmitteln an, wobei die Vor-Ort-Beratung in Apotheken deutlich besser ist als in Drogeriemärkten. Für Patienten mit einer Virushepatitis sind vor allem Mineralstoffe und Vitamine interessant. Grundsätzlich kann jedes Ergänzungsmittel in zu hohen Dosierungen gefährlich sein. Vitamin A ist in zu hoher Dosis leberschädigend. Wenn Vitamin A- Tabletten eingenommen und gleichzeitig. Vitamin-A-haltige Salben benutzt werden, kann dies ebenfalls zu einer Überdosierung führen. Patienten sollten die Einnahme mit ihrem Arzt besprechen und sich über die richtige Dosierung durch ihren Arzt oder Apotheker beraten lassen. Von den Mineralstoffen könnten Zink und Selen eine Reduktion des Krebsrisikos aufweisen. Studien, die eine Therapieempfehlung rechtfertigen, existieren jedoch nicht. Ein Überangebot an Zink und Selen ist ebenso schädlich wie ein Mangel.

Besonderes Augenmerk verdienen wahrscheinlich auch einige Vitamine, insbesondere Antioxidantien wie Vitamin C und E. Antioxidantien binden Sauerstoff, verhindern damit bestimmte chemische Prozesse im Körper (Oxidation) und haben dadurch eine zellschützende Wirkung.

Vitamin C wirkt möglicherweise Fibrosehemmend, wobei hinreichende Studienergebnisse nicht existieren. Dem Vitamin E werden eine ganze Reihe günstiger Wirkungen zugeschrieben. In überwiegend kleineren Studien wurden vielfältige positive Effekte beobachtet, vor allem auf die Höhe der Transaminasenaktivitäten und die Fibroseentstehung. Eine hoch dosierte Vitamin-E-Gabe während einer Interferon- Ribavirin- Therapie scheint keinen weiteren positiven Effekt zu haben - weder antiviral noch zur Linderung der Nebenwirkungen. Kleinere Studien zeigen immer wieder positive Effekte von Antioxidantien, die sich zum Beispiel in frischen Tomatenkonzentraten finden. Damit konnte z. B. die Ausprägung der Ribavirin-assoziierten Anämie verringert werden. Insgesamt fehlt bei den Nahrungsergänzungsmitteln der eindeutige Nachweis, dass die zusätzliche Einnahme den Verlauf entscheidend beeinflusst. Als Zukunftsvision sind aktuelle Studien interessant, die eine Normalisierung der Leberwerterhöhungen bei fast 50 % der Patienten durch einen Mischung unterschiedlicher Vitamine und Antioxydantien zeigen. Derartige Effekte sollten weiter untersucht werden.

Fazit

  • Vitamin- und gemüsereiche Ernährung (z. B. frische Tomaten) oder Nahrungsergänzungsmittel als "Cocktail" (Vitamin C und E),

  • Dosierung vorher mit Arzt und/oder Apotheker absprechen.


3. Leber- und Immuntherapeutika

In Deutschland sind eine Vielzahl von Therapeutika zur Behandlung von chronischen Leberleiden erhältlich. Das bekannteste beinhaltet den Wirkstoff Silymarin, der aus der Mariendistel stammt. Vor allem in der Kombination mit Nahrungsmittelergänzungen scheint Silymarin einen Effekt auf die Leberwerterhöhung zu haben. In manchen Studien haben sich die Leberwerte bei fast 50 % normalisiert. Die Virusinfektion selbst wird nicht beeinflusst, die Virusmenge im Blut ist unverändert. Aktuell laufen seit vielen Monaten Langzeitstudien mit Interferon und Silymarin in Kombination mit dem Ziel, den Effekt auf die Fibrose- und Zirrhoseentwicklung zu untersuchen. Endgültige Ergebnisse liegen noch nicht vor. Erst im Juni 2005 haben die National Institutes of Health (NIH) in den USA Kliniken dazu aufgerufen, sich an Phase-I/II-Studien zu beteiligen, die die

Wirksamkeit von Silymarin bei chronischen Lebererkrankungen untersuchen.

Phospholipide, z. B. gut bekannt unter dem Handelsnamen Essentiale forte®, Lipopharm® oder Lipostabi®, haben nach einer aktuellen Untersuchung ebenfalls einen Effekt auf die Leberwerterhöhung.

So genannte Immuntherapeutika könnten einen Nutzen zur Stärkung des körpereigenen Immunsystems haben. Mehrere Studien aus deutschen Kliniken haben beispielsweise Mistelextrakte zur Behandlung der Virushepatitis verwendet (vgl. hierzu auch den Abschnitt "Anthroposophie"). Der Effekt auf die Viruslast ist umstritten, Langzeiterfahrungen liegen nicht vor .Auch Ginseng, ein häufiger Bestandteil von Misch- und Einzelpräparaten, wurde in verschiedenen Studien ohne eindeutig nachweisbaren Effekt eingesetzt.

Einige so genannte Lebertherapeutika sind in den letzten Jahren zu eher trauriger Berühmtheit gekommen, und zwar durch tödlich verlaufende Nebenwirkungen. Besondere Beispiele sind das in Deutschland weit verbreitete Schöllkraut und das in Asien wie USA gern eingenommene Sho-SaiKoto, einem Kräutermischpräparat. Sowohl Leberversagen als auch Lungen- und andere Organversagen sind unter Therapie mit derartigen Präparaten eindeutig nachgewiesen worden.

Fazit

  • Mariendistelenthaltende Therapeutika können nützen, vor allem in Kombination mit Virostatika und Nahrungsergänzung

  • Vorsicht bei "Leberschutzmischungen"

  • Absprache der Therapie mit dem behandelnden Arzt.

 

4. Traditionelle Medizin

In Deutschland hat vor allem die traditionelle chinesische und japanische Medizin immer mehr Anhänger. Neben Heilkräutern gehören zur traditionellen chinesischen Medizin u. a. diätetische Maßnahmen, Akupunktur und Entspannungstechniken wie QiGong. Eine Heilung chronischer Virushepatitis durch TCM ist nicht bekannt, eine Verbesserung des Gesamtzustandes und Steigerung der Lebensqualität ist jedoch möglich.

Ein in Asien seit Jahrzehnten eingesetzter Wirkstoff ist das Glycyrrhizin, ein Extrakt der Süßholzwurzel. Mit Glycyrrhizin sind auch in Europa inzwischen eine Reihe wissenschaftlicher Studien durchgeführt worden. Die zweifelsfrei nachgewiesene Wirkung bei der chronischen Virushepatitis besteht vor allem in einer Senkung erhöhter Leberwerte bei vielen Patienten. Ob sich dies langfristig auf die Fibrose- oder Zirrhoseentwicklung auswirkt, kann heute noch nicht beurteilt werden. Ein entscheidender Nachteil im Sinne der Langzeittherapie ist die Notwendigkeit der intravenösen Therapie - Pharmaunternehmen suchen hier bereits nach Alternativen. Als besondere Nebenwirkung kann bei manchen Patienten ein Bluthochdruck entstehen.

Therapeutika aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) werden oft von einem TCM-Spezialisten für den jeweiligen Patienten angefertigt. Qualitativ hochwertige Präparate aus kontrolliertem Anbau sind in Deutschland, z. B. in TCM-Kliniken erhältlich. Chinesische Kräutermischungen oder –tees aus zweifelhafter Herkunft (z. B. Internet) sind dagegen oft willkürlich zusammengemischt und können mit Schwermetallen oder Pflanzenschutzmitteln verunreinigt sein. Auch können sich darin Substanzen befinden, die leberschädigend statt -schützend wirken.

Ein bekannter Wirkstoff aus der TCM ist z. B. der Wirkstoff Oxymatrine. Mit diesem Präparat wurden inzwischen ebenfalls anerkannte wissenschaftliche Studien in Asien durchgeführt, die einen Effekt auf die Fibroseentwicklung bei der chronischen Virushepatitis nachgewiesen haben.

In der indischen Ayurveda-Therapie werden neben physikalischen Therapiemaßnahmen (z. B. Massagen oder Entspannungstechniken wie Yoga) und Ernährungshinweisen auch Kräuter wie z. B. Phyllanthus amarus angewendet. Eine Heilung chronischer Virushepatitis durch ayurvedische Medizin ist nicht bekannt - eine Stabilisierung des Gesamtzustandes und Steigerung der Lebensqualität ist laut Erfahrungsberichten und kleinen Studien möglich.

Neben Phyllantus amarus kommen noch zahlreiche andere Heilkräuter zur Anwendung, die je nach Patient individuell angepasst werden. Eine sorgfältige Einstellung und Überwachung durch einen erfahrenen AyurvedaMediziner ist nötig, da nicht jede Pflanze bei jedem Patienten die gleiche Wirkung entfaltet. In Indien werden hohe Ansprüche an Ayurveda-Mediziner gestellt. Dazu gehören ein sechsjähriges Studium und eine anschließende

Fortbildung als Assistenzarzt. In Deutschland ist der Titel "Ayurveda" nicht geschützt. Entsprechend schwierig ist es für Patienten, seriöse Ayurveda- Ärzte zu finden. Der exotische und traditionelle Charakter dieser Heilverfahren führt bei vielen westlichen Patienten zu einem verklärten Blick: Oft stellen sich diese eine Welt vor, wo alternative Therapien allein zur Heilung führen und westliche Schulmedizin verzichtbar sei. Tatsächlich existieren traditionelle Therapieverfahren

aber auch in ihren Herkunftsländern gleichberechtigt bzw. ergänzend neben westlichen Methoden.

Wenn ein· Patient in Indien oder China als akuter Notfall in ein Klinikum eingeliefert wird, verlässt man sich auch hier auf westliche Notfallmedizin.

Fazit

  • Absprache der Therapieformen mit dem behandelnden Arzt,

  • Durchführung der traditionellen Medizin durch einen seriös ausgebildeten Therapeuten.


5. Hömöopathie

In der "roten Liste", dem umfangreichen Verzeichnis in Deutschland erhältlicher Therapeutika, ist eine Reihe von homöopathischen Präparaten verzeichnet.

Schulmedizinische Wissenschaft widerspricht dem Wesen dieser Therapieformen. Allerdings gibt es inzwischen vermehrt Ärzte, die neben der Schulmedizin ergänzend auch homöopathische Behandlungen anbieten. Je nach Patient und Vorgeschichte werden in der Homöopathie auch bei der gleichen Erkrankung unterschiedliche Präparate angewandt. Erfahrungsberichten zu Folge können durch eine homöopathische Behandlung Nebenwirkungen oder Nachwirkungen bestimmter Therapien (z. B. Interferon) abgemildert bzw. der Gesamtzustand bei chronischen Erkrankungen verbessert werden.

Studien, die homöopathische Präparate mit Placebo verglichen, konnten keine Wirkung auf den Verlauf einer Virushepatitis nachweisen. Aktuell veröffentlichte Daten untermauern diese schulmedizinische Ansicht sehr stark.

Homöopathische Mittel werden zwar von vielen Schulmedizinern als wirkungslos, aber unbedenklich angesehen. Einige Homöopathen gehen jedoch davon aus, dass die Gabe des falschen Mittels Erkrankungen auch verschlechtern und zum Teil sogar neue, dauerhafte Symptome auslösen könne.

Daher ist auch beim Homöopathen eine sorgfältige Befragung, individuelle Einstellung und regelmäßige Betreuung wichtig. Ob Homöopathie mit medizinischen Heilmethoden problemlos kombiniert werden kann, sollte mit allen behandelnden Ärzten besprochen werden.

Fazit

  • Die Wirksamkeit von Homöopathika ist umstritten, Risiken sind aber eher unwahrscheinlich,

  • Eine homöopathische Therapie ist eine individuelle Entscheidung.

 

6. Anthroposophie

Die Anthroposophie versucht die naturwissenschaftliche Medizin – also zum Beispiel Laborwerte und Virusmarker - mit dem gesamten Menschen und seinem Wohlbefinden zu verbinden.

Zu den Therapieformen gehören neben klassischen Methoden vor allem auch verhaltenstherapeutische Ansätze. Hierzu gehören die Heileurythmie,

Gestaltungstherapie etc., die oft begleitend zu einer Therapie (z. B. Misteltherapie) eingesetzt werden. Diese Maßnahmen erscheinen vielen reinen Schulmedizinern fremd. Sie sind jedoch mit "Compliance-fördernden" Maßnahmen der Schulmedizin (z. B. psychiatrische Begleitung der Interferon-Therapie) durchaus vergleichbar, da sie die Motivation und Mitarbeit von Patienten fördern können.

Fazit

  • Antroposophische Methoden sind individuelle Entscheidungen

  • Absprache der Therapieformen mit dem behandelnden Arzt.

 

Anmerkungen zur Messbarkeit der Wirksamkeit von alternativen Heilmethoden

Schulmediziner betrachten jede nicht in ihrem Bereich etablierte Heilform argwöhnisch. Ebenso werden schulmedizinische Therapieformen von Alternativmedizinern häufig als nicht patientengerecht kritisiert. Der einzige objektive Unterschied sind die Messmethoden des Therapieerfolges. Hier hat sich der Begriff der "evidenzbasierten Medizin" etabliert. So genannte "harte Endpunkte" bei der Therapie der Virushepatitis sind der Virustiter, die Höhe der Leberwerte sowie Komplikation und Tod. Schnell haben jedoch Ärzte, Therapeuten und Patienten begriffen, dass die medizinische Kunst nicht so einfach statistisch zu beweisen ist. Streng daran gemessen wäre jede alternative Therapie obsolet und so manche

schulmedizinische Behandlung ebenfalls. Auf individuelle Fälle kann jedoch keine Statistik

Befriedigende Antworten geben. Manche Therapieempfehlungen lassen sich entweder wegen der Vielfältigkeit oder aus ökonomischen Gründen nicht in wissenschaftlichen Studien belegen. Allerdings rückt auch die Lebensqualität von Patienten zunehmend in den Mittelpunkt vieler Studien.


Anmerkung zu den Risiken von alternativen Heilmethoden

Die teilweise erheblichen Risiken bei der Gabe einzelner Stoffgruppen wurden bereits angesprochen. Der Einsatz alternativer Heilmethoden ist vor allem dann riskant, wenn sie von nicht fachkundigen Therapeuten durchgeführt werden. Dasselbe gilt natürlich auch für schulmedizinische Therapien. Allerdings besteht hier bereits eine Aufsicht durch Berufs- und Weiterbildungsverordnungen.

Regelmäßige Kontrollen (Patientenbefragung, Labordiagnostik, klinische Untersuchung, bildgebende Verfahren) können einen potenziellen Schaden, vor allem auch den Nutzen eines alternativen Heilverfahrens erkennen.


Zusammenfassung

So genannte alternative Therapien sollten bei Patienten mit einer chronischen Virushepatitis berücksichtigt werden, obwohl dadurch keine Heilung zu erwarten ist. Gesunde Lebensführung hat einen deutlichen Einfluss auf die Lebensqualität, den Verlauf und die Sterblichkeit der Erkrankung. Vitamine und Antioxidantien haben wahrscheinlich günstige Effekte. Auch Silymarin und Extrakte traditioneller Leberheilmittel wie Glycyrrhizin und Oximatrine können möglicherweise den Verlauf, vor allem die Fibroseentwicklung in der Leber günstig beeinflussen. Letztlich ist jedem betroffenen Patienten die Einhaltung allgemeiner Gesundheitsregeln zu raten. Die Einnahme von alternativen Heilmitteln oder anderen Heilformen sollte mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden, der wiederum vor allem die möglichen schädlichen Wirkungen kommentieren sollte. Es wäre wünschenswert, wenn schulmedizinisch tätige Ärzte zumindest die Existenz alternativ medizinischer Methoden (auch unkonventionelle Heilverfahren genannt) anerkennen würden. Der Dialog zwischen Patient und Therapeuten wird dem Wohle der Betroffenen und dem Fortschritt dienen.

 

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Referenzliste und weiterführende Literatur beim Verfasser: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Aktualisiert ( Samstag, den 22. August 2009 um 16:59 Uhr )
 

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